Kalotaszentkirály liegt 600 m über dem Meeresspiegel am Ufer des Baches Kalota, südlich von hier gibt es rumänische Dörfer, hier beginnt die Mocz-Gegend.
1660 wurde die Schaar György Rákoczis dem II., siebenbürgischer Fürst, vom Budaer Pascha zwischen Gyalu und Lóna besiegt und die zurückziehenden Schaare der Tataren und Türken haben hier Vernichtungsarbeit geleistet, der auch das Dorf zu Opfer fiel.
1848, zu Zeiten des Freiheitskrieges haben die Schaaren, die in den Bergen ihren Versteck fanden, am 7. November das ganze Dorf abgebrannt, keines der Häuser entkommt, auch die Kirche fällt den Flammen zu Opfer, nur ihre Wände bleiben bestehen.
1920 wird das Dorf nach dem Friedensabkommen in Trianon gemeinsam mit ganz Siebenbürgen Rumänien angeschlossen. Das in dem Teil '' UDVAR '' des Dorfes befindliche Bánffy-Schloß und die dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden wurden von den rumänischen Einwohnern in den 30er Jahren vernichtet und als Baumaterial weggebracht. 1940 nach dem Wiener Schiedsspruch wurde das Dorf wieder Ungarn angeschlossen und 1 km vom Dorf entfernt befand sich die Landesgrenze. Die Säulen der Grenzschranke neben dem Friedhof sieht man bis heute.
1944 brennen die einziehenden rumänischen Truppen auf dem Kirchhof alle Urkunden, Unterlagen und Bücher ab, die sie dort fanden.
Die Einwohnerzahl des Dorfes liegt derzeit bei ca. 1200. 90 % der Einwohner sind Ungarn und 10% sind rumänischer Herrkunft..
Kalotaszentkirály ist ein Dorf, welches seine Bräuche schützt, hier leben die Volksbräuche bis heute: Psalm zu Weihnachten, Neujahrsgrüße, Begießung zu Ostern, Weinerntenball. Die hier üblichen Volkstrachten trägt man an Festtagen bis heute.
Seit 1991wird hier in der ersten Augustwoche der Internationale Volkstanzlager veranstaltet, an der Jugendliche aus dem In- und Ausland, die die Tänze und Musik in der Kalota-Gegend kennenlernen möchten, teilnehmen. Ab diesem Jahr beginnt man auch mit dem Dorfturismus, zur Zeit stehen 45 Häuser, mit ca. 300 Schlafplätzen zur Verfügung.