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Über das Dorf

Kalotaszentkirály liegt 600 m über dem Meeresspiegel am Ufer des Baches Kalota, südlich von hier gibt es rumänische Dörfer, hier beginnt die Mocz-Gegend.

Das Dorf wird vom Bach geteilt, der Teil am linken Ufer heißt Szentkirály, der am rechten Ufer Zentelke. Obwohl das Dorf offiziell Szentkirály heißt, die Einwohner halten es aber sehr wohl vor Augen, wer von welcher Seite des Dorfes stammt. , Die alte Siedlung war bereits zu römischen Zeiten bewohnt (106-271), welche Annahme auch durch ein Grab, welches 1964 während Feldarbeiten entdeckt wurde, unterstützt wird. Das Grab wurde aus Kalkstein geschnitzt und stellt als Relief ein römisches Junker-Ehepaar dar. 896 siedelte hier von 108 Sippschaften die Sippschaft namens Kalota nieder, deshalb erhielt unser Dorf den Namen Kalota. Das Dorf trägt auch den Namen Szentkirály zu Ehren des Königs Heiliger Stephan, nach seiner Heiligsprechung im Jahre 1083. Um das Dorf von den anderen, die Szentkirály heißen, hat man die Vorsilbe Kalota an die Bezeichnung rangehängt. Das erste Mal wurde die Ortschaft 1288 in einer Urkunde genannt, als König Laszlo Kun den Söhnen Mikolas in Gyerőmonostor Gebiete in Kalotaszentkirály – Zentelke, erteilt hat.

In der Geschichte wurde das Dorf öfter angegriffen.

1241, zu Zeiten des ersten Tatarenzuges wurde es vollständig abgebrannt.

1660 wurde die Schaar György Rákoczis dem II., siebenbürgischer Fürst, vom Budaer Pascha zwischen Gyalu und Lóna besiegt und die zurückziehenden Schaare der Tataren und Türken haben hier Vernichtungsarbeit geleistet, der auch das Dorf zu Opfer fiel.
1848, zu Zeiten des Freiheitskrieges haben die Schaaren, die in den Bergen ihren Versteck fanden, am 7. November das ganze Dorf abgebrannt, keines der Häuser entkommt, auch die Kirche fällt den Flammen zu Opfer, nur ihre Wände bleiben bestehen.
1920 wird das Dorf nach dem Friedensabkommen in Trianon gemeinsam mit ganz Siebenbürgen Rumänien angeschlossen. Das in dem Teil '' UDVAR '' des Dorfes befindliche Bánffy-Schloß und die dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden wurden von den rumänischen Einwohnern in den 30er Jahren vernichtet und als Baumaterial weggebracht. 1940 nach dem Wiener Schiedsspruch wurde das Dorf wieder Ungarn angeschlossen und 1 km vom Dorf entfernt befand sich die Landesgrenze. Die Säulen der Grenzschranke neben dem Friedhof sieht man bis heute.

1944 brennen die einziehenden rumänischen Truppen auf dem Kirchhof alle Urkunden, Unterlagen und Bücher ab, die sie dort fanden.
Die Einwohnerzahl des Dorfes liegt derzeit bei ca. 1200. 90 % der Einwohner sind Ungarn und 10% sind rumänischer Herrkunft..

Kalotaszentkirály ist ein Dorf, welches seine Bräuche schützt, hier leben die Volksbräuche bis heute: Psalm zu Weihnachten, Neujahrsgrüße, Begießung zu Ostern, Weinerntenball. Die hier üblichen Volkstrachten trägt man an Festtagen bis heute.

Seit 1991wird hier in der ersten Augustwoche der Internationale Volkstanzlager veranstaltet, an der Jugendliche aus dem In- und Ausland, die die Tänze und Musik in der Kalota-Gegend kennenlernen möchten, teilnehmen. Ab diesem Jahr beginnt man auch mit dem Dorfturismus, zur Zeit stehen 45 Häuser, mit ca. 300 Schlafplätzen zur Verfügung.


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